Feuerwehren verwenden zum Transport von Löschmitteln eine Vielzahl verschiedener Schläuche. Die Größe der Schläuche wird in Buchstaben angegeben, die gängigsten Schlauchgrößen sind D, C, B und A. Die Durchmesser reichen dabei von 25mm (D) bis 110mm (A). Daneben gibt es noch weniger weit verbreitete Größen wie HD und F. Die Schlauchgröße F wird wegen des großen Durchmessers von 150mm nur selten verwendet, meist auf Abrollbehältern für die Wasserförderung oder beim THW.
Die bei Löschangriffen überwiegend genutzte Schlauchgröße ist C. Diese ist mechanisch leichter zu handhaben als die Größe B und in der Regel reicht das über das Strahlrohr abgegebene Wasser. Die Nenngröße B wird allerdings zur Wasserförderung aus dem Hydranten zur Pumpe, von der Pumpe zum Verteiler und gegebenenfalls bis zum B-Strahlrohr oder Schaumstrahlrohr mit B-Anschluss eingesetzt. Darüber hinaus werden Wasserwerfer und Wenderohre mit B-Anschluss betrieben.
Bei den genutzten Schläuchen unterscheidet man grundsätzlich nach Druck- und Saugschläuchen. Druckschläuche dienen primär zur Wasserweiterleitung und bestehen aus nahtlosem Polyester. Innen sind sie gummiert. Druckschläuche haben eine flexible Form und fallen zusammen, wenn sie kein Wasser führen. Dadurch können sie platzsparend transportiert werden.
Saugschläuche hingegen werden als Saugleitung an der Saugseite einer Pumpe angeschlossen, um so Wasser aus offenen Gewässer, Löschwasserteichen, Löschwasserbehältern oder Faltbehältern, nicht aber aus Hydranten, zu entnehmen. Vor dem Ende des Schlauches wird ein Saugkorb montiert. Dieser verhindert, dass Lebewesen oder die Pumpe schädigende Gegenstände dort hinein geraten.
Ein Saugschlauch ist im Gegensatz zum Druckschlauch nahezu starr und besteht aus Rayongewebe, welches in einen SBR-Gummimantel eingebettet ist.